Formel 1


Die Formel 1 (offiziell FIA Formula One World Championship, kurz auch F1) ist die höchstrangige vom Automobil-Dachverband Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) veranstaltete Rennserie des Formelsports. Sie wird als Königsklasse des Automobilsports bezeichnet, da sie den Anspruch erhebt, die höchsten technischen, fahrerischen aber auch finanziellen Anforderungen aller Rennserien an Fahrer und Konstrukteure zu stellen.

Weltmeisterschaft


Die Formel 1 wird seit der Saison 1950 jährlich als Weltmeisterschaft ausgetragen und besteht derzeit aus 18 Einzelrennen, die als Grand Prix (zu deutsch Große Preise) bezeichnet werden. Ein Großer Preis wird dabei in der Regel nach dem Land benannt, in welchem er veranstaltet wird, beispielsweise als Großer Preis von Deutschland. Sollen in einem Jahr zwei Formel-1-Veranstaltungen in einem Land ausgetragen werden, wird für den zweiten Grand Prix üblicherweise ein anderer Name gewählt. Beispiele sind der Große Preis von Europa, der bereits auf Rennstrecken in Großbritannien, Spanien und Deutschland ausgetragen wurde sowie der Große Preis von Luxemburg, der als Name für zwei Formel-1-Rennen auf dem Nürburgring in Deutschland verwendet wurde.

Die einzelnen Rennergebnisse werden anhand eines Punktesystems gewertet. Seit der ersten Formel-1-Saison wird der Weltmeistertitel an den Fahrer vergeben, der in der Summe aller gewerteten Rennen am Saisonende die höchste Punktzahl erreicht.

An der Weltmeisterschaft nehmen Konstrukteure in Teams teil, welche jeweils zwei typgleiche Rennwagen und damit zwei Fahrer einsetzen müssen. In der Regel bestreiten die Fahrer eine gesamte Saison ausschließlich für ein Team. Fahrerwechsel innerhalb der Saison sind zwar möglich, aber nicht üblich. Seit der Saison 1958 wird neben dem Fahrerweltmeister auch ein Team als Konstrukteursweltmeister ausgezeichnet. Hierbei berechnet sich die Teamwertung pro Rennen durch die Addition der von den jeweiligen Fahrern erzielten Punkte.

Fahrer- und Konstrukteursweltmeisterschaft werden heute parallel ermittelt, in der Vergangenheit zählten aber teilweise auch Rennen mit anderen Fahrzeugen (Formel 2, IndyCar) zur Fahrer-WM. Zudem waren nicht immer alle Rennen mit F1-Fahrzeugen automatisch WM-Läufe. So gab es beispielsweise noch bis Anfang der 80er-Jahre zahlreiche Rennen in Goodwood, Oulton Park oder der Stuttgarter Solitude, bei denen keine WM-Punkte, sondern lediglich Preisgelder vergeben wurden.

Generell werden Punkte bei der Formel-1-WM nur für das jeweilige Rennen, jedoch nicht für das Qualifying vergeben. Für die Platzierungen gibt es seit der Saison 2003 folgende Punkteverteilung:

* 1. Platz: 10 Punkte
* 2. Platz: 8 Punkte
* 3. Platz: 6 Punkte
* 4. Platz: 5 Punkte
* 5. Platz: 4 Punkte
* 6. Platz: 3 Punkte
* 7. Platz: 2 Punkte
* 8. Platz: 1 Punkt

Damit kann ein Fahrer pro Rennen maximal 10 und ein Team maximal 18 Punkte erreichen. Wenn ein Rennen beispielsweise wegen starken Regens oder eines schweren Unfalls abgebrochen werden muss, bevor 75 % der Renndistanz absolviert wurden, werden die Punkte halbiert. Der Erste erhält in diesem Fall 5 Punkte, der Achte einen halben Punkt.

Amtierender Formel-1-Weltmeister aus der Saison 2005 der Fahrer ist der Spanier Fernando Alonso, sein Team Renault F1 hält derzeit den Titel der Konstrukteure.

Die Formel-1-Weltmeisterschaft 2006 begann am 12. März mit dem Großen Preis von Bahrain, weitere Informationen zur aktuellen Saison siehe Formel-1-Saison 2006.

Für eine Übersicht von Rekorden und Statistiken siehe Formel-1-Statistik.


Organisation


Verbände

Die sportliche Aufsicht obliegt allein der FIA mit dem aktuellen Präsidenten Max Mosley, welche die maßgeblichen Regeln festlegt: International Sporting Code (allgemeine Rennsportregeln), Formula One Sporting Regulations (Reglement des Ablaufs der Weltmeisterschaft und Einzelrennen) und Formula One Technical Regulations (Technische Vorgaben für die Fahrzeuge).

Die kommerziellen Vermarktungsrechte an der Rennsportserie wurden von der FIA an die Formula One Administration Ltd. (FOA) übertragen, die diese durch die Formula One Management Ltd. (FOM) ausüben lässt. Sowohl FOA als auch FOM werden faktisch von Bernie Ecclestone kontrolliert, der somit maßgeblich die Formel 1 bestimmt.

Als weitere Organisation existiert noch die Konstrukteurs-Vereinigung Formula One Constructors Association (FOCA), welche früher die Aufgaben von FOA und FOM erfüllte, heute aber praktisch ohne Bedeutung ist. Die Verteilung der Einnahmen aus der Formel 1 an FIA, FOM/FOA und die Teams sowie weitere Vereinbarungen sind im nicht veröffentlichten sogenannten Concorde Agreement geregelt. Dieses Werk wurde nach dem Sitz der FIA, der Place de la Concorde in Paris, benannt. Die Fahrer vertreten ihre Interessen durch die Grand Prix Drivers' Association (GPDA).


Wirtschaft

Besitzer der FOM ist die Slec Holdings, deren Geschäftsführer Bernie Ecclestone ca. 25 % der Firmenanteile besitzt. Weiterhin sind folgende Banken an Slec Hd. beteiligt: BayernLB, Lehman Brothers und JPMorgan Chase. Die Formel-1-Teams besitzen nur einen Anteil, der mit einem Vetorecht versehen ist. Die Kontrolle über den Bankenanteil lag seit dem 19. Oktober 2005 vorübergehend bei der Bayerischen Landesbank.

Am 25. November 2005 kaufte sich die Investmentgruppe CVC über die neu gegründete Firma Alpha Prema in die SLEC-Holding ein. Alpha Prema übernahm dabei die 50 Prozent der Bayerischen Landesbank und die 25 % von Bernie Ecclestones so genannter Bambino Holding. Allerdings haben sowohl Ecclestone persönlich als auch die Bambino Holding Anteile bei Alpha Prema. Der Vorstand setzt sich voraussichtlich aus dem Geschäftsführer Ecclestone, dem derzeitigen SLEC-Vorsitzenden Gerhard Gribowsky, Donald Mackenzie von CVC und einem noch nicht benannten Mitarbeiter der Bambino-Holding zusammen. Die Vereinbarung ist primär auf Betreiben Gribkowskys, einem Vorstandsmitglied der Bayerischen Landesbank, in die Wege geleitet worden. Ziel war es, die für die Bank branchenfremden Anteile an der Formel 1 ohne Verluste an einen seriösen Investor mit langfristigen Zielen und Erfahrungen im Motorsport zu veräußern.

Angeblich hatte Ecclestone zuvor ein Angebot der asiatischen Investmentgruppe Hutchinson Whampoa über 1,2 Milliarden Euro abgelehnt. Durch die neue Verflechtung ist ein verstärktes Drängen auf ein stabiles Reglement aus Sicht der Motoren- und Chassishersteller zu erwarten, was in einer baldigen Verabschiedung eines neuen Concorde Agreements gipfeln sollte.


Entwicklung der Formel 1


Vor dem Zweiten Weltkrieg gab es neben den Regeln für reinrassige Grand-Prix-Fahrzeuge auch einen kostengünstigeren Unterbau, die sog. Voiturettes, bei denen mit Kompressoren aufgeladene Motoren mit bis zu 1500 cm3 erlaubt waren (im Gegensatz zum doppelten Hubraum der GP-Boliden, der bis 1937 sogar unbegrenzt war).


Aufgrund der Dominanz der beiden deutschen GP-Teams von Mercedes-Benz und Auto Union, die im Ausland sowohl politisch als auch sportlich nicht zufriedenstellend war, gab es Ende der 30er Jahre Bestrebungen, die bisherigen GP-Regeln abzuschaffen und die Voiturettes zur GP-Kategorie zu erheben. Neben der deutlich besseren Wettbewerbsfähigkeit der italienischen, französischen und englischen Hersteller konnte diese Änderung auch mit Sicherheitsverbesserungen begründet werden, da die damaligen Silberpfeile Leistungen erzielten, die in der F1 erst wieder in den 70er Jahren üblich wurden. So wurde der GP von Tripolis 1939 von den damals dort herrschenden Italienern für die Voiturettes ausgeschrieben, aber trotzdem überraschend von Mercedes-Benz mit einem eigens dafür neu entwickelten Fahrzeug gewonnen.

Direkt nach dem Krieg wurden insbesondere von Alfa Romeo weiterhin Voiturettes-Rennfahrzeuge gebaut, so dass der Automobil-Dachverband FIA das 1947 in Kraft tretende neue Regelwerk für Grand-Prix-Rennwagen entsprechend formulierte: in der nun Formel 1 genannten Kategorie waren Kompressor-aufgeladene Motoren mit bis zu 1500 cm3 erlaubt, sowie Saugmotoren bis 4500 cm3. Zudem wurde auch eine Formel 2 definiert, mit Saugmotoren bis zu 2000 cm3.

Wie bisher üblich wurden einzelne Grand Prix-Rennen nach diesen Regeln ausgetragen, eine Serie oder Europameisterschaft wie vor dem Krieg gab es nicht mehr oder noch nicht. Als der Motorrad-Dachverband FIM für das Jahr 1949 eine Weltmeisterschaft ausschrieb, reagierte die FIA mit der Ausschreibung einer Fahrer-WM für das Jahr 1950 (siehe Formel-1-Saison 1950).

Gegenwart

Ab der Saison 2005 mussten die Aggregate, bei denen die Zylinderzahl V10 inzwischen vorgeschrieben wurde, zwei Rennwochenenden (bis zu 1200 km) ohne Wechsel durchhalten, um Kosten zu senken und die weitere Leistungssteigerung (ca. 900 PS bei 19.000 U/min) zu bremsen. Zum Ende der Formel-1-Saison 2005 hatten die besten Teams nach Ermittlungen eines unabhängigen Motoreningenieurs jedoch bereits wieder rund 925 PS bei 19.800 U/min erzielt. Ein Schlupfloch im Reglement, das es den Teams ermöglichte, in der Schlussrunde durch eine vermeintliche Aufgabe doch zum nächsten Rennen einen neuen Motor einzubauen, wurde nach dem ersten Saisonrennen spezifiziert.

Im Jahre 2005 war auch der Reifenwechsel im Rennen verboten. Diese Anforderung stellte Reifenhersteller und Teams aber vor Probleme, die schließlich im Grand Prix von Indianapolis eskalierten. Die Reifen von Michelin waren den Belastungen, die insbesondere in der Steilkurve entstanden, nicht gewachsen, und es kam im Training zu Reifendefekten, die unter anderem zu einem schweren Unfall von Ralf Schumacher führten. Nachdem Michelin das Problem nicht zeitgerecht beheben konnte, wurde seitens des Reifenherstellers die Empfehlung gegeben, mit diesen Reifen nicht an den Start zu gehen. So kam es dazu, dass nur die 6 Fahrer von Ferrari, Jordan und Minardi, deren Boliden mit Bridgestone-Reifen ausgestattet waren, den Grand Prix bestritten. Das entsprechend wenig spannende Rennen wurde von den Zuschauern mit Unmutsäußerungen und Forderungen nach Rückzahlung des Ticket-Preises begleitet, zu dem der Reifenhersteller Michelin sich schließlich bereit erklärte. Für die Formel-1-Saison 2006 wurden Reifenwechsel im Rennen wieder erlaubt. Zudem müssen ab dieser Saison V8 Motoren mit 2,4 Liter Hubraum eingesetzt werden.

In der F1 wurden zudem öfters technische Spielereien wie Allradantrieb, Gasturbine oder doppelte Vorderachsen mit Vierradlenkung ausprobiert, die sich jedoch nicht durchsetzten oder nach Unfällen verboten wurden. Entwicklungen wie die Aktive Radaufhängung verschafften einseitige Vorteile oder zusätzliche Unfallrisiken und wurden daher ebenfalls verboten. Andere Innovationen wie Leichtbau mit Aluminium, Kohlefaser, Scheibenbremsen oder Drive-by-Wire waren längst im Flugzeugbau üblich.

Reglement

Aktuelles Reglement

Um höhere Zuschauerquoten zu erzielen wurde der Qualifyingmodus zu Beginn der Saison 2006 in einen dreigeteilten Modus mit Ausscheidungsverfahren geändert. In den ersten 15 Minuten des Qualifyings dürfen alle Fahrer mit der Spritmenge ihrer Wahl starten. Jeder Fahrer darf in dieser Zeit beliebig viele Runden fahren, dabei wird eine Rangliste bezüglich der gefahrenen Rundenzeiten gebildet. Die sechs am schlechtesten platzierten Fahrer dürfen an den folgenden Ausscheidungsrunden nicht mehr teilnehmen, dürfen dafür aber für das Rennen nachtanken. In einem weiteren 15-minütigen Durchgang werden nach dem gleichen Muster sechs weitere Piloten aus dem Starterfeld für den finalen Qualifyingdurchgang entfernt. Im finalen Durchgang werden innerhalb von 20 Minuten abschließend die Startplätze 1–10 ermittelt.

Während des gesamten Qualifyings herrschen Parc-Fermé-Bedingungen. Dies bedeutet, dass an den Wagen keine technischen Änderungen außer der Änderung der Spritmenge und Reifenwechsel in den ersten 30 Minuten mehr vorgenommen werden dürfen. Die zehn besten Piloten fahren hingegen auch im Rennen mit der identischen Spritmenge des Qualifyings, die sie zu Beginn der Qualifyingrunde an Bord hatten. Piloten, die dabei ihre letzte gezeitete Runde nach Ende des eigentlichen Qualifyings beenden, müssen die so genannte Outlap zuende fahren, was ihre Spritkalkulation bzw. das Tankstoppfenster beeinflussen kann. Ebenso darf keine ihrer gezeiteten Runden 110 % ihrer schnellsten gefahrenen Runde übertreffen. Damit soll allzu behäbiges Leerfahren der Tanks und Behinderungen dritter Fahrer vermieden werden. Sollte eine dieser Runden jedoch dergestalt langsamer gewesen sein, wird dem Piloten die entsprechende Tankmenge beim notwendigen Nachtanken abgezogen. Außerdem ist das Wechseln der Reifen während des Rennens nun aus Sicherheitserwägungen wieder erlaubt, was auf nicht ungeteilte Begeisterung aller Konstrukteure und Reifenausrüster stieß.

Im Zusammenhang mit der Einführung von 2,4-Liter-V8-Motoren könnten sich dadurch die Kräfteverhältnisse innerhalb der Formel 1 erneut verschieben. Am 8. März 2006 unterzeichneten alle Formel-1-Teams eine Einverständniserklärung, sich auf 36 Testtage während der laufenden Saison zu beschränken.


Strafen

Wenn sich die Fahrer unerlaubt verhalten, z.B. wenn sie einen Frühstart verursachen oder die Geschwindigkeitsbegrenzung in der Boxengasse (60-100 km/h) überschreiten, werden gegen sie von der Rennleitung Strafen verhängt. Die Schwere des Vergehens entscheidet, welche Strafe ausgesprochen wird.

Aktuelle Saison

Die Saison 2006 begann am 12. März mit dem Großen Preis von Bahrain und endet am 22. Oktober mit dem Großen Preis von Brasilien.

Neben einigen Reglementsänderungen (siehe auch Formel-1-Regeln) gibt es auch Änderungen bei den Teams zu bemerken: Sauber wurde von BMW übernommen und tritt nun als BMW-Sauber an. Ebenso kaufte Honda auch die restlichen Anteile an BAR auf; Honda tritt damit erstmals seit 1968 wieder als Werksteam an. Jordan wurde von Alexander Shnaider aufgekauft und tritt als MidlandF1 an. Zum ersten mal seit 2002 tritt mit Super Aguri F1 wieder ein elftes Team an. Außerdem änderte sich die Fahrerbesetzung.
Nr. Tag Grand Prix km Pole Position Sieger Gesamtführender
1. 12. März
GP von Bahrain 308,769 Michael Schumacher Fernando Alonso Fernando Alonso
2. 19. März
GP von Malaysia 310,408 Giancarlo Fisichella Giancarlo Fisichella Fernando Alonso
3. 2. April
GP von Australien 307,574 Jenson Button Fernando Alonso Fernando Alonso
4. 23. April
GP von San Marino 305,609 Michael Schumacher Michael Schumacher Fernando Alonso
5. 7. Mai
GP von Europa 308,863 Fernando Alonso Michael Schumacher Fernando Alonso
6. 14. Mai
GP von Spanien 305,256 Fernando Alonso Fernando Alonso Fernando Alonso
7. 28. Mai
GP von Monaco 260,520 Fernando Alonso Fernando Alonso Fernando Alonso
8. 11. Juni
GP von Großbritannien 308,355 Fernando Alonso Fernando Alonso Fernando Alonso
9. 25. Juni
GP von Kanada 305,270
10. 2. Juli
GP der USA 306,016
11. 16. Juli
GP von Frankreich 308,586
12. 30. Juli
GP von Deutschland 306,485
13. 6. August
GP von Ungarn 306,663
14. 27. August
GP der Türkei 306,660
15. 10. September
GP von Italien 306,720
16. 1. Oktober
GP von China 305,256
17. 8. Oktober
GP von Japan 307,573
18. 22. Oktober
GP von Brasilien 305,909


Liste der Formel-1-Weltmeister


Liste der Formel-1-Weltmeister und Konstrukteursweltmeister
Jahr Weltmeister Fahrzeug Konstrukteursweltmeister
1950 Giuseppe Farina (Italien) Alfa Romeo nicht ausgefahren
1951 Juan Manuel Fangio (Argentinien) Alfa Romeo nicht ausgefahren
1952 Alberto Ascari (Italien) Ferrari nicht ausgefahren
1953 Alberto Ascari (Italien) Ferrari nicht ausgefahren
1954 Juan Manuel Fangio (Argentinien) Maserati und Mercedes nicht ausgefahren
1955 Juan Manuel Fangio (Argentinien) Mercedes nicht ausgefahren
1956 Juan Manuel Fangio (Argentinien) Ferrari nicht ausgefahren
1957 Juan Manuel Fangio (Argentinien) Maserati nicht ausgefahren
1958 Mike Hawthorn (England) Ferrari Vanwall
1959 Jack Brabham (Australien) Cooper-Climax Cooper-Climax
1960 Jack Brabham (Australien) Cooper-Climax Cooper-Climax
1961 Phil Hill (USA) Ferrari Ferrari
1962 Graham Hill (England) BRM BRM
1963 Jim Clark (Schottland) Lotus-Climax Lotus-Climax
1964 John Surtees (England) Ferrari Ferrari
1965 Jim Clark (Schottland) Lotus-Climax Lotus-Climax
1966 Jack Brabham (Australien) Brabham-Repco Brabham-Ford
1967 Denny Hulme (Neuseeland) Brabham-Repco Brabham-Ford
1968 Graham Hill (England) Lotus-Ford Lotus-Ford
1969 Jackie Stewart (Schottland) Matra-Ford Matra-Ford
1970 Jochen Rindt (Österreich) Lotus-Ford Lotus-Ford
1971 Jackie Stewart (Schottland) Tyrrell-Ford Tyrrell-Ford
1972 Emerson Fittipaldi (Brasilien) Lotus-Ford Lotus-Ford
1973 Jackie Stewart (Schottland) Tyrrell-Ford Tyrrell-Ford
1974 Emerson Fittipaldi (Brasilien) McLaren-Ford McLaren-Ford
1975 Niki Lauda (Österreich) Ferrari Ferrari
1976 James Hunt (England) McLaren-Ford Ferrari
1977 Niki Lauda (Österreich) Ferrari Ferrari
1978 Mario Andretti (USA) Lotus-Ford Lotus-Ford
1979 Jody Scheckter (Südafrika) Ferrari Ferrari
1980 Alan Jones (Australien) Williams-Ford Williams-Ford
1981 Nelson Piquet (Brasilien) Brabham-Ford Williams-Ford
1982 Keke Rosberg (Finnland) Williams-Ford Ferrari
1983 Nelson Piquet (Brasilien) Brabham-BMW Ferrari
1984 Niki Lauda (Österreich) McLaren-TAG-Porsche McLaren-TAG-Porsche
1985 Alain Prost (Frankreich) McLaren-TAG-Porsche McLaren-TAG-Porsche
1986 Alain Prost (Frankreich) McLaren-TAG-Porsche Williams-Honda
1987 Nelson Piquet (Brasilien) Williams-Honda Williams-Honda
1988 Ayrton Senna (Brasilien) McLaren-Honda McLaren-Honda
1989 Alain Prost (Frankreich) McLaren-Honda McLaren-Honda
1990 Ayrton Senna (Brasilien) McLaren-Honda McLaren-Honda
1991 Ayrton Senna (Brasilien) McLaren-Honda McLaren-Honda
1992 Nigel Mansell (England) Williams-Renault Williams-Renault
1993 Alain Prost (Frankreich) Williams-Renault Williams-Renault
1994 Michael Schumacher (Deutschland) Benetton-Ford Williams-Renault
1995 Michael Schumacher (Deutschland) Benetton-Renault Benetton-Renault
1996 Damon Hill (England) Williams-Renault Williams-Renault
1997 Jacques Villeneuve (Kanada) Williams-Renault Williams-Renault
1998 Mika Häkkinen (Finnland) McLaren-Mercedes McLaren-Mercedes
1999 Mika Häkkinen (Finnland) McLaren-Mercedes Ferrari
2000 Michael Schumacher (Deutschland) Ferrari Ferrari
2001 Michael Schumacher (Deutschland) Ferrari Ferrari
2002 Michael Schumacher (Deutschland) Ferrari Ferrari
2003 Michael Schumacher (Deutschland) Ferrari Ferrari
2004 Michael Schumacher (Deutschland) Ferrari Ferrari
2005 Fernando Alonso (Spanien) Renault Renault

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