"Krefelder Sport Vereine"

Krefeld Pinguine

Krefeld Pinguine (KEV) sind ein Krefelder Eishockey-Club, der die offizielle Bezeichnung KEV Pinguine Eishockey GmbH trägt. Der KEV war 1994 Gründungsmitglied der Deutschen Eishockey-Liga und gewann 1952 und 2003 die Deutsche Meisterschaft im Eishockey. Die Vereinsfarben sind, in Anlehnung an das Krefelder Stadtwappen, Schwarz und Gelb.

Die KEV Pinguine Eishockey GmbH entstand 1995 aus dem Krefelder Eislauf Verein (KEV) und umfasst lediglich das Profi-Eishockeyteam samt Geschäftsstelle. Von den Fans weiterhin nur als KEV wahrgenommen, spielt unter diesem Namen heute nur noch die Jugendabteilung. Seit Gründung der DEL ist Krefeld dabei und gewann 2003 die Meisterschaft. Finalgegner waren die Kölner Haie, die in fünf Spielen geschlagen wurden.

Seit Dezember 2004 spielt der Club in der Multifunktionshalle "KönigPALAST", die als Spielort die 1936 aufgebaute Rheinlandhalle ersetzte. In der Saison von 06/07 sind die Pinguine jedoch für einige Spiele in die "Alte Dame" zurück gekehrt. Da im Königpalast Ammoniak ausgelaufen war, war das Eis lange Zeit nicht bespielbar.

Geschichte der Krefeld Pinguine

Die Anfänge
Der Krefelder Willi Münstermann forcierte mit einer eingekauften Profimannschaft aus Kanada, den "German Canadiens", später im Volksmund "Krefeld-Kanadier" genannt, den immer populärer werdenden Eishockeysport in Krefeld. Für die Zusammenstellung des Teams engagierte Münstermann den kanadischen Nationaltrainer Bobby Hoffinger. Am 7. November 1936 schließlich verfolgten 8.000 Zuschauer das erste Spiel einer Krefelder Eishockeymannschaft. Daneben förderte Münstermann ein Amateurteam, aus dem sich der Krefelder Eislaufverein 1936 e.V. - kurz "KEV" - bildete, der erste Eishockeyverein in Krefeld. Kaum wurde eine Eishockeysaison in Krefeld gespielt, da war der KEV längst eine feste Größe und oftmals hing das Schild "Ausverkauft" an den Stadiontoren.


die Entwicklung wurde schon bald jäh gestoppt: Der zweite Weltkrieg forderte auch in Krefeld seine Opfer, und so war der Eishockeysport in Krefeld plötzlich dem Ende nahe. Willi Münstermann war es aber, der das Eishockey in Krefeld erneut aus der Taufe hob. Unter der englischen Besatzungsmacht erreichte er die Renovierung des Stadions und schon 1946 wurde in Krefeld die Rheinische Meisterschaft ausgerichtet. Um den Aufbau einer neuen Mannschaft kümmerte sich der Ex-"German Canadien" Frank Schwinghammer, der zu diesem Zweck sofort nach dem Krieg aus Kanada nach Krefeld zurückkehrte.


Wieder an die Spitze

Mit dem Austragungsort Krefeld wurde die Eishockey-Weltmeisterschaft 1955 ein voller Erfolg. Mehr als 10.500 Zuschauer in der Rheinlandhalle sahen im Finale einen 5:0-Sieg des kanadischen Weltmeisterteams gegen die Mannschaft aus Russland. Doch mit der Weltmeisterschaft sollte die Blütezeit des Krefelder Eishockeys vorerst beendet sein. Es folgten zahlreiche Querelen und interne Machtkämpfe. Zudem verhärteten sich die Fronten zwischen den Preußen Krefeld und dem KEV.

Mit Beginn der Saison 1974/75 schaffte der KEV die Trendwende. Neben einem neuen Trainer - Jiri Pokorny - wurden hervorragende Spieler nach Krefeld geholt: Der tschechische Torhüter Jan Marek - ein wahrer „Hexenmeister“, die Stürmer Miro Slezak und Günther Kaczmarek, sowie die Frank Neupert, Harald Kadow und F. X. Müller. Außerdem kam der bis dahin unbekannte Holland-Kanadier Dick Decloe nach Krefeld. Decloe wurde in den folgenden Jahren mit Hilfe seines wichtigsten Zuspielers Lothar Kremershof zum unumstrittenen Torschützenkönig in der Bundesliga. Besonders spektakulär war der Wechsel des Düsseldorfer Eishockey-Idols Otto Schneitberger von der DEG zum KEV.

Einen weiteren Aufschwung gab es mit der Spielzeit 1976/77. Trainer wurde Otto Schneitberger, der mit der letzten Saison seine aktive Laufbahn beim KEV beendete. Petr Hejma und die Gebrüder Guggemos wurden verpflichtet und Dick Decloe brachte aus Kanada einen Verteidiger mit: Vic Stanfield. Stanfield entpuppte sich als einer der stärksten Verteidiger der Liga und wurde später zu einem Krefelder Idol. Seine Rückennummer - die 4 - wird heute in Krefeld nicht mehr vergeben. Am Saisonende 1977 wurde der KEV Vizemeister.

Auch in der Saison 1977/78 befand sich Krefeld im Eishockeyfieber. Am Ende der Saison lag der KEV auf dem vierten Platz. Es wurde eine neue Mannschaft formiert und mit Danny Malone ein neuer Trainer engagiert. Doch dieses neue Team sollte nie ein Spiel austragen. Im Juli 1978 musste beim Amtsgericht Krefeld der Konkurs beantragt werden. Man hatte sich in den Vorjahren finanziell übernommen und Schulden in den Bilanzen nicht richtig ausgewiesen. Alle Rettungsversuche scheiterten, als am 4. August 1978 der DEB dem KEV die Lizenz endgültig entzog.

Neubeginn
Nach dem Konkurs des KEV musste man in der Saison 1978/79 in der viertklassigen Regionalliga neu beginnen. Der neugegründete EHC Krefeld startete als Nachfolgeverein des KEV.


Mit dem Aufstieg in die Oberliga im Jahre 1979 wurde das Team fast völlig neu formiert. Mit dem früheren Nationalspieler Horst Ludwig als Trainer sollte nun der direkte Durchmarsch in die 2. Bundesliga gelingen. Letztlich gelang dies auch, obwohl der KEV den Aufstieg sportlich zunächst knapp verfehlte. Doch der am Ende besser platzierte Hamburger SV erklärte aus finanziellen Gründen seinen Aufstiegsverzicht und der EHC Krefeld konnte somit als Aufsteiger nachrücken.

Mit der Saison 1980/81 startete der EHC - ab 1981 wieder unter dem Namen „Krefelder Eislauf-Verein 1981 e.V.“ - in eine 11 Jahre andauernde Zweitklassigkeit. Erst 1991 gelang unter Führung von Uli Urban der Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga. Mit Mike Zettel wurde ein kanadischer Trainer verpflichtet. Man holte in diesem Jahr z.B. den 44fachen tschechischen Nationaltorhüter Karel Lang, den Torjäger Francois Sills und den überragenden Techniker Peter Jedrus.

Erste Meisterschaft


In der Saison 1951/52 kam der KEV zu Meisterehren. Der große Favorit Preußen Krefeld wurde in einer wahren „Eishockeyschlacht“ beim SC Riessersee derart dezimiert, dass an eine erneute Meisterschaft nicht mehr zu denken war. Doch Riessersee musste sich auch dem zweiten Krefelder Team stellen. Die junge und dynamische Mannschaft des KEV stand nach Ende der Punkterunde mit dem SC Riessersee auf Platz eins, so dass ein Entscheidungsspiel den Meister ermitteln musste. Am 12. März 1952 fand dieses dann im Mannheimer Stadion statt. Der KEV siegte mit 6:4 Toren

Die zweite Meisterschaft


Der Pinguin ist Namensgeber des ehemaligen KEVEs gelang schnell, sich wieder als feste Größe in der höchsten Spielklasse zu etablieren. Großen Anteil an dieser Entwicklung hatte über die Jahre hinweg der Spieler mit der Nr. 1 im Tor: Der „Hexer“ Karel Lang, im Aufstiegsjahr zum KEV gestoßen, wurde zum absoluten Publikumsliebling in Krefeld. 1995 stand der KEV aber erneut vor dem Aus, als der damalige 1. Vorsitzende Hans-Ulrich Urban zum Konkursrichter gehen musste. In einem wahren finanziellen Kraftakt, neue Sponsoren wurden angeworben und Sammelaktionen unter den Fans gestartet, schaffte man es doch noch, die Lizenz für die Saison 1995/96 zu erhalten. Im Sommer 1995 wurde die KEV Pinguine Eishockey GmbH gegründet, die die Lizenz für den KEV in der inzwischen gegründeten Deutschen Eishockey Liga hält. Am 19. September 1995 wurde die GmbH mit der Handelsregisternummer 5721 beim Amtsgericht Krefeld eingetragen. Geschäftsführer war Wilfrid Fabel. Dieser wurde 1999 durch Wolfgang Schäfer, der das Amt auch heute noch inne hat, abgelöst. Da in den achtziger Jahren vor jedem Heimspiel ein Pinguin namens "KEVin" aus dem Krefelder Zoo auf den Mittelpunkt der Eisfläche gesetzt wurde und dieser daher das Maskottchen des KEV war, war der Weg nicht weit, sich bei der Namenssuche an dieses Ritual zu erinnern.

In die Play-offs 2003 zogen die KEV Pinguine als Sechstplatzierte ein. Im Viertelfinale traf man zunächst auf die DEG Metro Stars. Mit 4:1 Siegen setzte man sich klar gegen den rheinischen Rivalen durch. Schwieriger wurde es im Halbfinale. Dort traf man auf die Eisbären Berlin. Die gewannen das erste Spiel dann auch mit 4:1. Doch die Pinguine ließen sich von diesem Misserfolg nicht vom Titelkurs abbringen, die folgenden drei Spiele gingen an den KEV. Das Finale war erreicht!

Im Finale wartete mit den Kölner Haien ein ganz „dicker Brocken“ als Gegner auf die Pinguine. Der KEV konnte die Spiele 1 und 2 mit 5:2 und 3:2 für sich entscheiden. Der Titel war zum Greifen nah. Nur noch ein Sieg fehlte. Doch die mit dem Rücken zur Wand stehenden vom „Alpenvulkan“ Hans Zach trainierten Haie gaben sich noch nicht geschlagen. In Spiel 3 und 4 konnten sich die Haie dann tatsächlich mit 3:2 und 3:2 n. V. durchsetzen. Die Pinguine wurden somit zu einem alles entscheidenden fünften Spiel in der Köln Arena gezwungen. In einem dramatischen Spiel siegten die Pinguine nach einem 0:1 Rückstand am Ende durch Tore von Günter Oswald, Christoph Brandner und Steffen Ziesche mit 3:1 über die Haie. Nach 1951 und 1952 bedeutete dies die dritte Deutsche Eishockey-Meisterschaft für Krefeld.

Meistermannschaften


Saison 1951/52
Ulli Jansen (Torwart), Walter Schmiedinger, Erich Konecki, Hans Werner Münstermann, Heinz Dohr, Karl-Heinz Scholten, Bernhard Peltzer, Ulrich Eckstein, Wilhelm Moesgen, Karl Bierschel, Kurt Müller, Bruno Guttowski, Hans Georg Pescher

Trainer: Erich Konecki

Saison 2002/03 
Tor: Roger Nordström (51), Robert Müller (80)
Verteidigung: Paul Dyck (3), Christian Ehrhoff (10), Daniel Kunce (15), David Musial (17), Dan Lambert (19), Sergej Stas (23), Andreas Raubal (30), Darryl Shannon (32), Mario Doyon (44)
Angriff: Thomas Brandl (7), Steffen Ziesche (8), Gary Shuchuk (16), Brad Purdie (20), Patrik Augusta (21), Günther Oswald (27), Jonas Lanier (28), Christoph Brandner (29), Stephane Barin (39), Bill Bowler (40), Adrian Grygiel (83), Sandy Moger (93)
Trainer: Chris Valentine bis Dezember 2002; Butch Goring seit November 2002; Karel Lang (Torwarttrainer)

DEL-Rekorde
Meiste Einsätze

Reemt Pyka (316 Spiele)
Marek Stebnicki (313 Spiele)
Adrian Grygiel (304 Spiele)
Meiste Tore

Andrei Kowaljow (113 Tore)
Johnny Walker (98 Tore)
Chris Lindberg (93 Tore)
Beste Scorer

Andrei Kowaljow (232 Punkte)
Johnny Walker (230 Punkte)
Chris Lindberg (229 Punkte)
Meiste Strafzeiten

Shayne Wright (485 Minuten)
Thomas Brandl (408 Minuten)
Chris Lindberg (395 Minuten)
(alle Statistiken auf dem Stand von vor der Saison 2006/07)

Meisten Scorerpunkte in einem Match

Herberts Vasi?jevs (8 Pkt.)


Fans & Hymnen
Es gibt verschiedene Fanclubs der Pinguine, der Älteste ist der KEV-Fan-Club 1974 .e.V.. 24 dieser Clubs sind dem Fanprojekt der Krefeld Pinguine angeschlossen, hier ist der Echo der Nordtribüne 1977 e.V. als ältester Verein zu nennen. Das Fanprojekt wurde kurz nach der Gründung der Krefeld Pinguine begonnen und war eines der Ersten seiner Art. Es versteht sich als Stellvertreter der Fanclubs in Belangen gegenüber der GmbH und organisiert Auswärtsfahrten und Fan-Stammtische. 

Eine besondere Fan-Rivalität besteht zu den Fans der DEG Metro Stars, die Partien - aufgrund der geographischen Nähe auch Straßenbahn-Derby genannt - beinhalten meist eine besondere Brisanz, die sich auch in einem erhöhten Polizeiaufgebot widerspiegelt. Eine Fanfreundschaft gab es früher mit den Schwenniger Wild Wings, seitdem diese aber nicht mehr in der höchsten Liga spielen, sind die Kontakte geringer geworden. Hingegen werden die Kontakte zum ERC Ingolstadt und zu den Eisbären Berlin ausgeweitet.

Bei den allgemeinen Gesängen wurde aus dem Fußball „You'll Never Walk Alone“ vor jedem Spiel übernommen. KEV typisch ist allerdings zur Melodie des Schneewalzer mit dem Text „Den K-E-V Walzer tanzen wir ...“. Darüber hinaus gibt es noch eine reiche Anzahl von Gesängen, die situationsbedingt eingesetzt werden. Bundesweit bekannt sind mittlerweile die "Möpse", welche von "Ömmes" (Wolfgang Jaegers) oft im Stadion erklangen

 Der Krefelder Fußballclub

 

(KFC) Uerdingen 05 ist ein im Krefelder Stadtteil Uerdingen beheimateter Fußballverein.

Voller Name KFC Uerdingen 05 e. V.
Gegründet 17. November 1905
Stadion Grotenburg-Stadion
Plätze 34.500
14.500 davon überdacht
Präsident Ralf Houben
(1. Vorsitzender)
Trainer Aleksandar Ristic
Adresse Uerdinger Straße 463a
47800 Krefeld
Homepage
www.kfc-uerdingen.de
Liga Oberliga Nordrhein
2006/07 10. Platz


Geschichte
Der Verein wurde am 17. November 1905 als FC Uerdingen 05 gegründet und schloss sich 1953 mit der Betriebssportgruppe des Chemiekonzerns Bayer zusammen. Bis 1995 hieß der Verein FC Bayer 05 Uerdingen. Nach dem Rückzug der Bayer AG aus dem Sponsoring der Fußballabteilung agierte diese weiter unter dem heutigen Namen. Der KFC Uerdingen 05 ist auch der Rechtsnachfolger des bisherigen Vereins. Der restliche Verein nennt sich seither SC Bayer 05 Uerdingen. Die Vereinsfarben beider Vereine entsprechen den Uerdinger Stadtfarben blau-rot.


Erfolgsmannschaft der 1980er Jahre
Nach dem Aufstieg in die Fußball-Bundesliga 1975 stieg man 1976 sofort wieder ab. Der Zweitligist sorgte 1977 im DFB-Pokal für Furore. Nach Heimsiegen über die Bundesliga-Mannschaften von 1. FC Kaiserslautern (3:1), Werder Bremen (2:0) und Eintracht Frankfurt (6:3 n.V.) war erst im Halbfinale Hertha BSC (0:1) stärker. 1979 stieg man erneut auf um zwei Jahre später, 1981 wieder abzusteigen. Dann begannen die erfolgreichsten Jahre von 1982 bis zum Abstieg 1991.

1983 schafften die Krefelder den dritten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. In den Relegationsspielen wurde der hoch favorisierte FC Schalke 04 bezwungen. Unter dem neuen Trainer Timo Konietzka schaffte Bayer Uerdingen souverän den Klassenerhalt und belegte mit Platz 10, einen - vor der Saison - für kaum möglich gehaltenen sicheren Mittelfeldplatz. Nach nur einer Saison verließ Konietzka die "Blau-Roten" und wurde Trainer in Dortmund. Unter seinem Nachfolger Karlheinz Feldkamp wurden die größten Erfolge in der Krefelder Vereinsgeschichte gefeiert.

1985 holten die Krefelder den

DFB-Pokal, als im Endspiel im Berliner Olympiastadion ein 2:1-Sieg über den FC Bayern München gelang. Erwähnenswert ist auch das 7:3 gegen Dynamo Dresden im Viertelfinale des darauf folgenden Europapokal-Wettbewerbs der Pokalsieger. Nach einer 0:2-Hinspiel-Niederlage in der DDR und einem 1:3-Pausenstand konnte das Spiel am Mittwoch, den 19. März 1986 in einer legendären zweiten Spielhälfte noch gedreht werden. Statt der notwendigen fünf Tore wurden in der zweiten Halbzeit sogar sechs Treffer erzielt und das 7:3-Endergebnis sicherte den Einzug in das Halbfinale des Europacups der Pokalsieger. Bei einer Umfrage des Magazins 11 Freunde wählten mehr als 200 Journalisten, Spieler und Trainer im Januar 2007 diese deutsch-deutsche Begegnung zum größten Fußballspiel aller Zeiten. Im Halbfinale unterlag man Atletico Madrid. In der Bundesliga belegten die Krefelder einen sensationellen dritten Rang, hinter Bayern München und Werder Bremen. Aber 1987 verließ Feldkamp die Uerdinger, um Trainer bei Eintracht Frankfurt zu werden. Uerdingen wurde in der Bundesliga Achter, im DFB-Pokal setzte es nach Siegen gegen den VfB Stuttgart, 1.FC Nürnberg und 1.FC Köln im Viertelfinale ein 2:9 bei Borussia Mönchengladbach. Außerdem erreichte man das UC-Achtelfinale, verlor aber gegen den FC Barcelona mit dem WM-Torschützenkönig Gary Lineker. Im Jahr 1988 gewann der Verein den DFB-Hallen-Pokal.

Feldkamps Nachfolger Horst Köppel, Rolf Schafstall und Horst Wohlers konnten nicht an die Erfolge anknüpfen. 1989 besiegte man in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals erneut Eintracht Frankfurt mit 5:4 n.V.. In der Saison 1990/91 stieg Bayer Uerdingen in die zweite Bundesliga ab. Nach dem erneuten Aufstieg 1992 konnte die Klasse 1993 wie zuvor nicht gehalten werden, der Wiederaufstieg gelang aber 1994 im ersten Anlauf.


Trennung von der Bayer AG


Der Verein hat seit der Trennung von der Bayer AG zum Abschluss der sportlich erfolgreichen Saison 1994/1995 unter Trainer Friedhelm Funkel (Klassenerhalt in der 1. Bundesliga) und der Umbenennung in KFC Uerdingen 05 chronische finanzielle Schwierigkeiten. 1996 stieg die Mannschaft in die 2. Liga ab. Bereits 1998 unter Trainer Jürgen Gelsdorf konnte dort die Lizenz für die kommende Spielzeit erst im letzten Anlauf erworben werden. Der darauf folgende personelle Aderlass, einschließlich der Auflösung der Amateurmannschaft, führte jedoch in der darauffolgenden Saison 1998/1999 unter dem heutigen Coach von Ajax Amsterdam, Henk ten Cate, zum Absturz in die Drittklassigkeit. In der Regionalliga Nord gelang den Trainern Jos Luhukay und Claus-Dieter Wollitz unter großen Schwierigkeiten der Neuaufbau. 2004/2005 wurde jedoch gegen Auflagen zur Lizenzerteilung verstoßen. Daher entzog der DFB dem Verein am 25. Mai 2005 die Lizenz für die zu diesem Zeitpunkt noch laufende, sportlich durchaus erfolgreiche Saison 2004/2005.Somit stand der Abstieg des Vereins in die viertklassige Oberliga Nordrhein fest.

Neubeginn in der Oberliga
Das erste Jahr

Die Mannschaft wurde in der Oberliga Nordrhein für die Saison 2005/06 unter schwersten finanziellen Rahmenbedingungen und ohne Hauptsponsor unter Trainer-Eigengewächs Wolfgang Maes (ab der Rückrunde: Jürgen Luginger) komplett neu formiert. Das Ziel, den Regionalliga-Aufstieg zu schaffen, wurde nach zunächst gutem Start in der neuen Klasse allerdings - mit nur einem Sieg in der Rückrunde 2006 - mit Rang elf klar verpasst.

Teil der Rettungsmaßnahmen gegen den während des gesamten Jahres 2005 drohenden Konkurs war das am 21. Januar 2006 im Grotenburg-Stadion ausgetragene Freundschaftsspiel gegen die Bundesligamanschaft des FC Bayern München. 18.886 Zuschauer sahen die Partie, die zugleich Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 100jährigen Vereinsjubiläum war, gegen den deutschen Rekordmeister, der mit zahlreichen Nationalspielern auflief.


Saison 2006/07
Auch die Saison 2006/2007 stand nach einem erneuten personellen Aderlass (u.a. verließ Ex-Nationalspieler Stephan Paßlack den Verein und beendete seine Fußballer-Laufbahn) im Zeichen des Neuaufbaus. Ende Juli 2006 konnte der KFC nach anderthalb Jahren mit blanker Brust einen neuen Hauptsponsor präsentieren. Im Frühsommer wurde das Insolvenzverfahren erfolgreich abgeschlossen, so dass der Verein nun erstmals seit zehn Jahren weitgehend schuldenfrei ist. Auf dem Transfermarkt konnte der Verein insbesondere den Angriff hochkarätig besetzen (Stürmer Christian Knappmann verließ den KFC allerdings zur Winterpause in Richtung FC Gütersloh 2000). Ferner konnten durch die Fanaktion "1905%fans" mehr als 1300 Anhänger des Vereins zu einem finanziellen Engagement bewogen und dem Verein hierdurch neben dem neuen Brust- auch ein Trikotärmelsponsor beschert werden. In sportlicher Hinsicht wurde das Saisonziel, ein einstelliger Tabellenplatz, über den gesamten Saisonverlauf durchgegehend erreicht; erst am letzten Spieltag rutschte das Team durch ein 0:0 gegen 1. FC Köln II auf Tabellenplatz zehn. Bessere Platzierungen verhinderte jeweils die latente Auswärtsschwäche der Mannschaft, die im heimischen Grotenburg-Stadion dem gegenüber die beste Saison seit Jahren spielte.


Ausblick: Saison 2007/08
Für die kommende Saison 2007/2008 ist ein Platz unter den ersten Vier das Ziel des Vereins. Hiermit würde die Qualifikation für die neue, den Spielbetrieb im Sommer 2008 aufnehmende dreigleisige Regionalliga geschafft und der Verbleib in der dann fünftklassigen Oberliga vermieden. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde Anfang April 2007 ein weiterer namhafter Großsponsor aus der Region vorgestellt; auch Hauptsponsor Josef Hendrichs verlängerte sein finanzielles Engagement um ein Jahr. Gleichzeitig kündigte der bisherige Trainer Jürgen Luginger nach langer Bedenkzeit und großem Engagement von Verein, Sponsoren und Stadt, ihn zum Bleiben zu bewegen, an, Krefeld zum Saisonende zu verlassen. Luginger wechselt als Sportdirektor zu Rot-Weiß Oberhausen. Neuer Trainer in der für den Verein eminent wichtigen neuen Saison ist Aleksandar Ristic, der am 1. Juni 2007 vom Sportlichen Leiter Jonny Hey zusammen mit den ersten fünf Neuzugängen im Grotenburg-Stadion vorgestellt wurde und im Anschluss an das letzte Saisonspiel gegen 1. FC Köln II das Zepter von Jürgen Luginger übernahm.


Personalia
Bekannte Spieler

Während seiner 14 Erstligajahre hatte der KFC/FC Bayer immer wieder deutsche und ausländische Nationalspieler in seinen Reihen. Weitere Akteure gingen aus der Jugend des Vereins hervor und entwickelten sich nach dem Wechsel zu finanzstärkeren Clubs zu Topspielern. Bis zum heutigen Tag ist der Nachwuchs des Vereins Brutstätte und/oder Durchgangsstation talentierter Fußballer, die derzeit bei vielen Vereinen in den drei höchsten Fußballklassen ihr Können beweisen.

Eine Auswahl:

Alexander Bade
Benjamin Baltes
Oliver Bierhoff
Günter Bittengel
Rudi Bommer
Norbert Brinkmann
Manfred Burgsmüller
Werner Buttgereit
Stéphane Chapuisat
Bernd Dreher
Heinz-Werner Eggeling
Peter Ehmke
Holger Fach
Peter Falter
Horst Feilzer
Wolfgang Funkel
Friedhelm Funkel
Willi Götz
Sergej Gorlukowitsch
Paul Hahn
Jan Heintze
Sigfried Held
Matthias Herget
Dustin Heun
Simon Jentzsch
Axel Jüptner
Frank Kirchhoff
Michael Klein
Dietmar Klinger
Manfred Kroke
Stefan Kuntz
Heiko Lässig
Brian Laudrup
Klaus Lenzke
Marek Lesniak
Peter Loontiens
Jan Mattsson
Erik Meijer
Stephan Paßlack
Heiko Peschke
Robert Prytz
Franz Raschid
Wolfgang Rolff
Wolfgang Schäfer
Ludger van de Loo
Werner Vollack
Stefan Wächter
Marcel Witeczek
Karl-Heinz Wöhrlin
Claus-Dieter Wollitz


Kader der Spielzeit 2006/2007

Torwart
01 Slawomir Szymaszek
022 Christian Börkel



Abwehr
03 Stephan Heller
04 Peter Dudek
05 Dennis Geiger
012 Jan Zimmermann
015 Özkan Teke
017 Sven Kegel
020 Denis Levering
023 Ousseynou Dione



Trainer
06 Jürgen Luginger
Mittelfeld
02 Markus Ehrhard
07 Mike Manske
08 Manuel Windges
013 Zafer Akan
019 Mahir Savranlioglu
025 Erkan Akan
026 Matthew Mendy



Angriff
011 Mike Möllensiep
014 Tuukka Salonen
016 Christian Voss
021 Ali Sreij

free counters
--------------------------------------------------------------------------
Du bist jetzt 00 Minuten 00 Sekunden auf dieser Seite!!!
--------------------------------------------------------------------------
Über einen Eintrag in mein Gästebuch würde ich mich sehr freuen!
------------------------------------------------------------------------------------

nach oben
nPage.de-Seiten: Yorkies vom Allertal | Das bin ich