Zitate nach Themen

Charakter

 

Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden. (Johann Wolfgang von Goethe)
Unsere Eigenschaften müssen wir kultivieren, nicht unsere Eigenheiten. (Johann Wolfgang von Goethe)
Zur Resignation gehört Charakter. (Johann Wolfgang von Goethe)
An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter. (Konfuzius)
Ohne Leiden bildet sich kein Charakter. (Ernst Freiherr von Feuchtersleben)
Der Charakter ruht auf der Persönlichkeit, nicht auf den Talenten. (Johann Wolfgang von Goethe)
Zwischen Gelingen und Mißlingen, in Streit, Anstrengung und Sieg bildet sich der Charakter. (Leopold von Ranke)
Der Charakter offenbart sich nicht an großen Taten; an Kleinigkeiten zeigt sich die Natur des Menschen. (Jean-Jaques Rousseau)
Vielleicht verdirbt Geld tatsächlich den Charakter. Auf keinen Fall aber macht ein Mangel an Geld ihn besser. (John Steinbeck)
Ich finde, nichts beleuchtet den Charakter mikroskopischer als eine Anekdote. (Curt Goetz)
Der Fuchs wechselt den Balg, nicht den Charakter. (Gaius Suetonius)
Aus den Trümmern unserer Verzweiflung bauen wir unseren Charakter. (Ralph Waldo Emerson)
Wenn überhaupt keine Winde wehen, hat sogar der Wetterhahn auf dem Turm Charakter. (Stanis?aw Jerzy Lec)
Hat man Charakter, so hat man auch sein typisches Erlebnis, das immer wieder kommt. (Friedrich Nietzsche)
Kein Mensch ohne Charakter kann mit Würde faulenzen. (Robert Lembke)
Alles kann man sich in der Einsamkeit aneignen, außer Charakter. (Henri Stendhal)
Stärke des Charakters ist oft nichts anderes als eine Schwäche des Gefühls. (Arthur Schnitzler)

Alter

Das Alter verklärt oder versteinert. (Marie von Ebner-Eschenbach)
Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann. (Marie von Ebner-Eschenbach)
Nimm die Erfahrung und die Urteilskraft der Menschen über 50 heraus aus der Welt, und es wird nicht genug übrigbleiben, um ihren Bestand zu sichern. (Henry Ford)
Das Menschenleben ist seltsam eingerichtet: Nach den Jahren der Last hat man die Last der Jahre. (Johann Wolfgang von Goethe)
Du kannst einen Elefanten festhalten, wenn er fliehen, aber nicht das kleinste Haar auf deinem Kopf, wenn es fallen will. (Gerhard Hauptmann)
Die Altersweisheit gibt es nicht. Wenn man altert, wird man nicht weise, sondern nur vorsichtig. (Ernest Hemingway)
Der Abend des Lebens bringt seine Lampe mit. (Joseph Joubert)
Mit dem Alter nimmt die Urteilskraft zu und das Genie ab. (Immanuel Kant)
Altern ist ein hochinteressanter Vorgang: Man denkt und denkt und denkt - plötzlich kann man sich an nichts mehr erinnern. weil nur noch so wenige vor mir liegen. (Ephraim Kishon)
Wenn wir alt werden, so beginnen wir zu disputieren, wollen klug sein und doch sind wir die größten Narren. (Martin Luther)
Im Alter bereut man vor allem die Sünden, die man nicht begangen hat. (William Somerset Maugham)
Es kommt nicht drauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird. (Werner Mitsch)
Wie alt man geworden ist, sieht man an den Gesichtern derer, die man jung gekannt hat. (Heinrich Böll)
Von einem gewissen Alter ab tut auch die Freude weh. (Charlie Chaplin)
Keine Grenze verlockt mehr zum Schmuggeln als die Altersgrenze. (Robert Musil)
Das Alter ist nicht trübe, weil darin unsere Freuden, sondern weil unsere Hoffnungen aufhören. (Jean Paul)
Es ist ein Merkmal gesetzten Alters, wenn man von zwei Versuchungen jene wählt, die es erlaubt, um neun Uhr wieder zu Hause zu sein. (Ronald Reagan)
Niemand wird alt, weil er eine bestimmte Anzahl von Jahren gelebt hat. Menschen werden alt, wenn sie ihre Ideale verraten. (Albert Schweitzer)
Die ersten vierzig Jahre unseres Lebens liefern den Text, die folgenden dreißig den Kommentar dazu. (Arthur Schopenhauer)
Sage nicht immer, was Du weißt, aber wisse immer, was Du sagst. (Matthias Claudius)
Facelifting? Nein, dann würde ich ja alle diese großartigen Falten zerstören. (Clint Eastwood)
Die Menschen werden alt, aber selten reif. (Alphonse Daudet)
Je älter man wird, desto mehr ähnelt die Geburtstagstorte einem Fackelzug. (Katharine Hepburn)
Der graduelle Verfall des bewohnten Körpers strapaziert im normalen Verlauf der Dinge kaum den Geist. (Sir Peter Ustinov)
Ein Mann mit weißen Haaren ist wie ein Haus, auf dem Schnee liegt. Das beweist aber noch nicht, daß im Herd kein Feuer brennt. (Maurice Chevalier)
Es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird. (Heidi Kabel)
Jahre runzeln die Haut, aber den Enthusiasmus aufgeben runzelt die Seele. (Albert Schweitzer)

Freiheit

Freiheit ist die Freiheit zu sagen, daß zwei und zwei gleich vier ist. Sobald das gewährleistet ist, ergibt sich alles andere von selbst. (George Orwell, 1984)
Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit; das ist der Grund, warum die meisten Menschen sich vor ihr fürchten. (George Bernard Shaw)
Die schönsten Träume von Freiheit werden im Kerker geträumt. (Friedrich Schiller)
Der Mensch ist frei geboren, und liegt doch überall in Ketten. (Jean-Jaques Rousseau)
Mit der Freiheit ist es nicht anders als mit derben und saftigen Speisen oder starken Weinen. Für gesunde und starke Naturen sind sie nahrhaft und stärkend. Sie überladen, verderben und berauschen jedoch schwache und zarte Menschen. (Jean-Jaques Rousseau)
Die Welt hat nie eine gute Definition für das Wort Freiheit gefunden. (Abraham Lincoln)
Der Sklave will nicht frei werden. Er will Sklavenaufseher werden. (Gabriel Laub)
Kaugummibegriff geworden - an jedem Schlagbaum versteht man etwas anderes darunter. (Oskar Kokoschka)
Je weiter wir die Grenzen der Freiheit nach Osten verschieben, desto sicherer wird die Mitte. (Otto von Habsburg)
Wer sagt: hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht. (Erich Fried)
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. (Benjamin Franklin)
Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit. (Marie von Ebner-Eschenbach)
Wer an die Freiheit des menschlichen Willens glaubt, hat nie geliebt und nie gehaßt. (Marie von Ebner-Eschenbach)
Privilegien, sondern aus Pflichten. (Albert Camus)
Die Freiheit der Rede hat den Nachteil, daß immer wieder Dummes, Häßliches und Bösartiges gesagt wird. Wenn wir aber alles in allem nehmen, sind wir doch eher bereit, uns damit abzufinden, als sie abzuschaffen. (Winston Churchill)
Niemand ist frei, der über sich selbst nicht Herr ist. (Matthias Claudius)
Die Freiheit ist ein Luxus, den sich nicht jedermann gestatten kann. (Otto Fürst von Bismarck)
Man kann eine Idee durch eine andere verdrängen, nur die der Freiheit nicht. (Ludwig Börne)
Freiheit ist ein Gut, daß durch Gebrauchen wächst, durch Nichtgebrauch dahinschwindet. (Carl Friedrich von Weizsäcker)
Freiheit - hat sie erst einmal Wurzeln geschlagen - ist eine Pflanze, die sehr schnell wächst. (George Washington)
Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. (Kurt Tucholsky)
Freiheit bedeutet lediglich, daß du nichts mehr zu verlieren hast. (Janis Joplin)
Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten. (Gotthold Ephraim Lessing, Nathan der Weise)
An unbeschränkter Freiheit gehen die Menschen nicht dutzendweise, sondern zu Tausenden zugrunde. (Jeremias Gotthelf)
Die Sklaverei läßt sich bedeutend steigern, indem man ihr den Anschein der Freiheit gewährt. (Ernst Jünger)
Die Freiheit besteht darin, daß man alles tun kann, was einem anderen nicht schadet. (Arthur Schopenhauer)
Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. (Erich Kästner)
Man sollte nie seine beste Hose anziehen, wenn man hingeht, um für Freiheit und Wahrheit zu kämpfen. (Henrik Ibsen)
Die Geschichte der Freiheit ist eine Geschichte des Widerspruchs. (Thomas Woodrow Wilson)

Frauen

Frauen sind wie Übersetzungen: Die schönen sind nicht treu, und die treuen sind nicht schön. (George Bernard Shaw)
Keine Frau trägt gerne ein Kleid, das eine andere abgelegt hat. Mit Männern ist sie nicht so wählerisch. (Françoise Sagan)
Für das Wohlbefinden einer Frau sind bewundernde Männerblicke wichtiger als Kalorien und Medikamente (Françoise Sagan)
Die Frauen haben einen wunderbaren Instinkt für die Dinge. Sie bemerken alles - mit Ausnahme des Selbstverständlichen. (Oscar Wilde)
Den seelischen Wert einer Frau erkennst du daran, wie sie zu altern versteht. (Christian Morgenstern)
Das Flüstern einer schönen Frau hört man weiter als den lautesten Ruf der Pflicht. (Pablo Picasso)
Eine schöne Frau wäre dumm, wenn sie auch noch klug wäre. (Werner Mitsch)
Eine Frau, die ihren Widerstand aufgibt, geht zum Angriff über. (Marcello Mastroianni)
Von einer Frau kann man alles erfahren, wenn man keine Fragen stellt. (William Somerset Maugham)
Jeder Mann tauscht eine Frau, die Kopfschmerzen hat, sehr gern gegen eine andere, die welche verursacht. (Jerry Lewis)
Mit Humor kann man Frauen am leichtesten verführen, denn die meisten Frauen lachen gerne, bevor sie anfangen zu küssen. (Jerry Lewis)
Einer Frau ihren Herzenswunsch ausreden zu wollen, gleicht dem Versuch, den Niagara-Fall mit bloßen Händen zu stoppen. (Bob Hope)
Frauen müssen das letzte Wort behalten - aber leider nicht für sich. (Hans Joachim Kulenkampff)
Die große Frage, die ich trotz meines dreißigjährigen Studiums der weiblichen Seele nicht zu beantworten vermag, lautet: 'Was will eine Frau?' (Sigmund Freud)
Wenn ein Mann zurückweicht, weicht er zurück. Eine Frau weicht nur zurück, um besser Anlauf nehmen zu können. (Zsa Zsa Gabor)
Was wären die Menschen ohne die Frauen? Rar, sehr rar. (Mark Twain)
Füße und Unterarme einer Frau müssen von exhibitionistischer Schönheit sein. (Salvador Dali)
Mädchen von heute ziehen Hosen an, um wie Jungens auszusehen, und durchsichtige Blusen, um zu beweisen, daß sie keine sind. (Heinz Drache)
Ein kluger Mann widerspricht nie einer Frau. Er wartet, bis sie es selbst tut. (Humphrey Bogart)
Eine Dame trägt keine Kleider. Sie erlaubt den Kleidern, von ihr getragen zu werden. (Yves Saint-Laurent)
Wozu weibliche Unvernunft imstande ist, hat sich schon an der Idee erwiesen, sich von einer sprechenden Schlange Diätvorschriften geben zu lassen. (Orson Welles)
Eine dumme, einfältige Frau ist ein Segen des Himmels. (François Marie Voltaire)
Frauen lieben die Besiegten, aber sie betrügen sie mit den Siegern. (Tennessee Williams)
Das Schmollen der Weiber ist nichts als ein Guerillakrieg, den sie gegen die konzentrierte Macht der Männer führen, ein Krieg, in dem sie immer siegen. (Ludwig Börne)
Von allen Frauen, deren Charme ich erlegen bin, habe ich hauptsächlich Augen und Stimme in Erinnerung. (Marcel Proust)
Für eine Frau gibt es wichtigere Dinge als einen Orgasmus, zum Beispiel den Kauf von einem Paar auberginefarbenen Lackstiefelchen. (Esther Vilar)
Frauen sind nicht etwa die besseren Menschen, sie hatten bisher nur nicht soviel Gelegenheit, sich die Hände schmutzig zu machen. (Alice Schwarzer)
Früher haben die Frauen auf ihrem eigenen Boden gekämpft. Da war jede Niederlage ein Sieg. Heute kämpfen sie auf dem Boden der Männer. Da ist jeder Sieg eine Niederlage. (Coco Chanel)
Es ist absolut sinnlos, die Frauen verstehen zu wollen, wo doch ihr größter Reiz in der Unergründlichkeit liegt. (Alfred Hitchcock)
Frauen begnügen sich nicht mehr mit der Hälfte des Himmels, sie wollen die Hälfte der Welt. (Alice Schwarzer)
Wenn Frauen sich schön anziehen, sind sie wahrscheinlich der Ansicht, die Männer hielten sie unbekleidet für genauso reizvoll. (Christian Dior)
Die meisten Frauen setzen alles daran, einen Mann zu ändern, und wenn sie ihn dann geändert haben, mögen sie ihn nicht mehr. (Marlene Dietrich)
In einer Sache wenigstens sind sich Mann und Frau einig: Sie mißtrauen den Frauen. (Henry Louis Mencken)
Oft bilden Frauen sich ein, Initiative ergriffen zu haben, wenn sie das Gegenteil von dem tun, was der Mann von ihnen verlangt. (Jean Gabin)
Gegenüber sehr attraktiven Frauen ist meist der Mann der Schutzbedürftige. (Oscar Wilde)
Gut zurechtgemacht fürs Ausgehen ist eine Frau dann, wenn ihr Begleiter lieber mit ihr zu Hause bliebe. (Olga Tschechowa)
Hinter jeder Frau im Nerz steht eine andere, die darüber witzelt, wo sie ihn her hat. (Inge Meysel)
Ein bißchen Naivität steht einer Frau gut, auch wenn sie bloß vorgetäuscht ist. (Vicky Baum)
Eine schöne Frau gefällt den Augen, eine gute dem Herzen. Die eine ist ein Kleinod, die andere ein Schatz. (Napoleon I. Bonaparte)
Eine Frau verzeiht alles - aber sie erinnert uns oft daran, daß sie uns verziehen hat. (Karlheinz Böhm)
Jeder Mann hat ernsthafte Absichten, wenn man sich die Mühe macht, sie ihm beizubringen. (Jane Fonda)
Frauen sind wie Fluglotsen: Wenn sie nicht wollen, kann keiner landen. (Helen Vita)
Es gibt ein Alter, in dem eine Frau schön sein muß, um geliebt zu werden. Und dann kommt das Alter, in dem eine Frau geliebt werden muß, um geliebt zu werden. (Françoise Sagan)
Frauen haben heute sicher mehr Rechte. Aber mehr Macht hatten sie früher. (Charles Aznavour)
Frauen haben einen großen Nachteil. Sie halten sich alle für Schauspielerinnen und zeigen nie ihr wahres Gesicht. (Rod Stewart)
Ohne Frauen geht es nicht. Das hat sogar Gott einsehen müssen. (Eleonora Duse)
Wer eine gute, verständige und schöne Frau sucht, sucht nicht eine, sondern drei. (Oscar Wilde)
Ich bewundere Frauen, aber sie sind mir nicht ebenbürtig. (Anthony Quinn)
Wer die Frauen im Allgemeinen liebt, sollte aufpassen, nicht einer speziell zu verfallen. (Henri Stendhal)

Männer

Mit der Eitelkeit eines Mannes kämen zehn Frauen aus. (Dunja Rajter)
Wenn ein Mann sich für unwiderstehlich hält, liegt es oft daran, daß er nur dort verkehrt, wo kein Widerstand zu erwarten ist. (Françoise Sagan)
Die meisten Männer, die Kluges über Frauen gesagt haben, waren schlecht Liebhaber. Die großen Praktiker reden nicht, sondern handeln. (Jeanne Moreau)
Alle Männer haben nur zwei Dinge im Sinn. Geld ist das andere. (Jeanne Moreau)
Manche Männer sind dafür geschaffen, eines Tages glückliche Witwen zu hinterlassen. (Robert Lembke)
Flirtende Ehemänner am Strand sind keine Gefahr, denn sie schaffen es nicht lange, den Bauch einzuziehen. (Heidi Kabel)
Das Schönste an den meisten Männern ist die Frau an ihrer Seite. (Henry Kissinger)
Essen und Beischlaf sind die beiden großen Begierden des Mannes. (Konfuzius)
Die Vorliebe der Männer für Vollbärte hängt mit der Emanzipierung der Frau zusammen. Denn beim Vollbart kommt auch die emanzipierteste Frau nicht mit. (George Hamilton)
Die Männer beteuern immer, sie lieben die innere Schönheit der Frau - komischerweise gucken sie aber ganz woanders hin. (Marlene Dietrich)
Fast jede Frau wäre gern treu. Schwierig ist es bloß, den Mann zu finden, dem man treu sein kann. (Marlene Dietrich)
Ein Mann mit einem hohen Bankkonto kann gar nicht häßlich sein. (Zsa Zsa Gabor)
Ich glaube, ein Mann will von einer Frau das gleiche wie eine Frau von einem Mann: Respekt. (Clint Eastwood)
Ohne Schnurrbart ist ein Mann nicht richtig angezogen. (Salvador Dali)
Ein Mann, der einem Hut hinterherläuft, ist nicht halb so lächerlich wie ein Mann, der einer Frau hinterherläuft. (Gilbert Keith Chesterton)
Männer, die behaupten, sie seien die uneingeschränkten Herren im Haus, lügen auch bei anderen Gelegenheiten. (Mark Twain)
Die Männer sind doch Kavaliere. Mancher Mann begleitet seine Frau beim Rasenmähen sogar mit einem Sonnenschirm. (Doris Day)
Der Traum der Männer wäre es, den Frauen in die Arme zu sinken, ohne ihnen gleichzeitig in die Hände fallen zu müssen. (Jerry Lewis)
Ein Mann kann mit jeder Frau glücklich werden, solange er sie nicht liebt. (Oscar Wilde)
Nicht alle Männer, die Konferenzen abhalten, haben eine Geliebte. Manche haben zwei. (Zsa Zsa Gabor)
Natürlich muß man die Männer nehmen, wie sie sind. Aber man darf sie nicht so sein lassen. (Zsa Zsa Gabor)
Man kann einem Mann nichts abgewöhnen, aber man kann ihm angewöhnen, daß er sich etwas abgewöhnt. (Cathérine Deneuve)
Der ideale Ehemann ist ein unbestätigtes Gerücht. (Brigitte Bardot)
Jeder Mann liebt nur einmal. Und zwar zwischen zwölf und fünfzehn. Später bildet er es sich nur noch hin und wieder ein. (Curt Goetz)
Die Eroberungen der Männer schlagen öfter durch ihre eigene Tölpelhaftigkeit fehl als durch die Tugendhaftigkeit der Frauen. (Ninon de Lenclos)
Es gibt zwei Sachen, von denen ein Mann nie zugeben wird, daß er sie nicht gut kann: Sex und Auto fahren. (Stirling Moss)
Die Männer sind zweifellos dümmer als die Frauen. Oder hat man jemals gehört, daß eine Frau einen Mann nur wegen seiner hübschen Beine geheiratet hat? (Micheline Presle)
Was uns zu einem Mann hinzieht, bindet uns selten an ihn. (Joan Collins)
Für Männer gelten die Gesetze der Optik nicht. Wenn man sie unter die Lupe nimmt, werden sie plötzlich ganz klein. (Grethe Weiser)
Männer sind die geborenen Sucher: Am liebsten suchen sie das Weite. (Ursula Herking)

Hoffnung

Wir hoffen immer auf den nächsten Tag, wahrscheinlich erhofft sich der nächste Tag einiges von uns. (Ernst R. Hauschka)
Die Hoffnungslosigkeit ist schon die vorweggenommene Niederlage. (Karl Jaspers)
Hoffnung ist ein gutes Frühstück, aber ein schlechtes Abendbrot. (Francis Bacon)
Das Alter ist nicht trübe, weil darin unsere Freuden, sondern weil unsere Hoffnungen aufhören. (Jean Paul)
Hoffnung ist der krankhafte Glaube an den Eintritt des Unmöglichen. (Henry Louis Mencken)
Hoffnung, das ist die Illusionskraft der Seele, die in ihrer Illusion neun Zehntel des Glücks, das sie erwartet, vorweg genießt. (Gerhard Hauptmann)

Kraft

Es bleibt einem jeden immer noch soviel Kraft, das auszuführen, wovon er überzeugt ist. (Johann Wolfgang von Goethe)
Genau die Kraft, die gefehlt hat, um einen Sieg zu erringen braucht man, um eine Niederlage zu verkraften. (Ernst R. Hauschka)
Nur ungewöhnliche Kraft darf nach Ungewöhnlichem streben. (Theodor Körner)
Alle kräftigen Menschen lieben das Leben. (Heinrich Heine)
Es ist unglaublich, wieviel Kraft die Seele dem Körper zu leihen vermag. (Wilhelm von Humboldt)

Liebe

Die Liebe ist der einzige Weg, auf dem selbst die Dummen zu einer gewissen Größe gelangen. (Honoré de Balzac)
Einen Menschen lieben heißt einzuwilligen, mit ihm alt zu werden. (Albert Camus)
Die Liebe besteht zu drei Viertel aus Neugier. (Giacomo Casanova)
Amor ist der größte Spitzbube unter den Göttern; der Widerspruch scheint sein Element zu sein. (Giacomo Casanova)
Vielleicht muß man die Liebe gefühlt haben, um die Freundschaft richtig zu erkennen. (Nicolas Sébastien Chamfort)
Die Liebe ist der Versuch der Natur, den Verstand aus dem Weg zu räumen. (Thomas Niederreuther)
An Rheumatismen und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird. (Marie von Ebner-Eschenbach)
Am Anfang gehören alle Gedanken der Liebe. Später gehört dann alle Liebe den Gedanken. (Albert Einstein)
Es bleibt zwischen Menschen, sie seinen noch so eng verbunden, immer ein Abgrund offen, den nur die Liebe, und auch nur mit einem Notsteg, überbrücken kann. (Hermann Hesse)
Die Liebe ist unsere Strafe dafür, daß wir es nicht einfach bei der Fortpflanzung bewenden lassen. (Helmar Nahr)
Was aus Liebe getan wird, geschieht immer jenseits von Gut und Böse. (Friedrich Nietzsche)

Ehe

Die glücklichste Ehe, die ich mir persönlich vorstellen kann, wäre die Verbindung zwischen einem tauben Mann und einer blinden Frau. (Samuel Taylor Coleridge)
Die gefährlichste Klippe im Leben eines Künstlers ist die Heirat, besonders eine sogenannte glückliche Heirat. (Anselm Feuerbach)
Die meisten Differenzen in der Ehe beginnen damit, daß eine Frau zuviel redet und ein Mann zuwenig zuhört. (Curt Goetz)
Gewisse Ehen halten nur in der Weise zusammen wie ineinander verbissene Tiere. (Gerhard Hauptmann)
Richtig verheiratet ist der Mann erst dann, wenn er jedes Wort versteht, das seine Frau nicht gesagt hat. (Alfred Hitchcock)
Flirtende Ehemänner am Strand sind keine Gefahr, denn sie schaffen es nicht lange, den Bauch einzuziehen. (Heidi Kabel)
Man soll nur schöne Frauen heiraten. Sonst hat man keine Aussicht, sie wieder loszuwerden. (Danny Kaye)
Nach den Vorstellungen einer amerikanischen Frau ist der ideale Ehemann ein Butler mit dem Einkommen eines Generaldirektors. (William Somerset Maugham)
Es gibt sicher viele Gründe für die Scheidung, aber der Hauptgrund ist und bleibt die Hochzeit. (Jerry Lewis)
Die Ehe ist ein Versuch, zu zweit wenigstens halb so glücklich zu werden, wie man allein gewesen ist. (Oscar Wilde)

Schicksal

Was man als Blindheit des Schicksals bezeichnet, ist in Wirklichkeit bloß die eigene Kurzsichtigkeit. (William Faulkner)
Das menschliche Herz hat eine fatale Neigung, nur etwas Niederschmetterndes Schicksal zu nennen. (Albert Camus)
Die meisten Menschen machen sich selbst bloß durch übertriebene Forderungen an das Schicksal unzufrieden. (Wilhelm von Humboldt)
Unsere äußeren Schicksale interessieren die Menschen, die inneren nur den Freund. (Heinrich von Kleist)
Keulen sind als Vernichtungswerkzeuge etwas aus der Mode. Aber das Schicksal bedient sich ihrer noch. (Heinz Rühmann)
Was die Leute gemeiniglich als Schicksal nennen, sind meistens nur ihre eigenen dummen Streiche. (Arthur Schopenhauer)
Das Schicksal mischt die Karten, wir spielen. (Arthur Schopenhauer)
Schicksal ist eine Erfindung der Feigen und Resignierten. (Ignazio Silone)
Man soll das Schicksal nicht mit Vorschlägen verärgern. Es legt zuviel Wert auf seine eigenen Einfälle. (Karl Heinrich Waggerl)
Was Schicksal ist, läßt sich nicht definieren, nur sehend erleben. (Oswald Spengler)
Dunkel sind die Wege, die das Schicksal geht. (Euripides)
Bei furchtbaren Schicksalsschlägen das ganz Gewöhnliche tun, das hilft uns über den Abgrund. (Martin Kessel)
Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Vergangenheit

Es ereignet sich nichts Neues. Es sind immer dieselben alten Geschichten, die von immer neuen Menschen erlebt werden. (William Faulkner)
Geschichten schreiben ist eine Art, sich das Vergangene vom Halse zu schaffen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Manchmal kann man die Vergangenheit mit den Sinnen festhalten: Die eine riecht nach wohltuender Erinnerung, die andere stinkt zum Himmel (Ernst R. Hauschka)
Wer vor seiner Vergangenheit flieht, verliert immer das Rennen. (Thomas Stearns Eliott)
Lebe heute, vergiß die Sorgen der Vergangenheit. (Epikur von Samos)
Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell sich eine miserable Gegenwart in eine gute alte Zeit verwandelt. (Gustav Knuth)
Die Vergangenheit muß reden und wir müssen zuhören. Vorher werden wir und sie keine Ruhe finden. (Erich Kästner)
Wer seine Gegenwart vernichten will, braucht nur seine Vergangenheit zu "bewältigen". Wir leben von dem, was wir nicht verdauen können. (Hans Kudzus)

Zukunft

Wir hoffen immer auf den nächsten Tag, wahrscheinlich erhofft sich der nächste Tag einiges von uns. (Ernst R. Hauschka)
Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, daß man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird. (Ernest Hemingway)
Zukunft ist die Zeit, in der man die ganze Vergangenheit kennen wird. Solange man die Vergangenheit nur teilweise kennt, lebt man in der Gegenwart. (Gabriel Laub)
Wer in der Zukunft lesen will, muß in der Vergangenheit blättern. (André Malraux)
Zukunft ist etwas, das die Menschen erst lieben, wenn es Vergangenheit geworden ist. (William Somerset Maugham)
Zukunft: jene Zeit, in der unsere Geschäfte gut gehen, unsere Freunde treu sind und unser Glück gesichert ist. (Ambrose Bierce)
Ich denke niemals an die Zukunft. Sie kommt früh genug. (Albert Einstein)
Keine Zukunft vermag gutzumachen, was du in der Gegenwart versäumst. (Albert Schweitzer)
Kein weiser oder tapferer Mann legt sich auf die Schienen der Geschichte und wartet, daß der Zug der Zukunft ihn überfährt. (Dwight David Eisenhower)
Die Zukunft kommt in Raten, das ist das Erträgliche an ihr. (Alfred Polgar)
Wir alle sollten uns um die Zukunft sorgen, denn wir werden den Rest unseres Lebens dort verbringen. (Charles F. Kettering)
Von der Zukunft hängt ab, wer nicht versteht, in der Gegenwart zu wirken. (Lucius Annaeus Seneca)
Zukunftsforschung ist die Kunst, sich zu kratzen, bevor es einen juckt. (Peter Sellers)
Das beste an der Zukunft ist vielleicht der Umstand, daß immer nur ein Tag auf einmal kommt. (Dean Acheson)
Wer von den ungewissen Ereignissen der Zukunft nichts erhofft und nichts befürchtet, ist wahrhaft klug. (Anatole France)

Computer

Der Mensch ist immer noch der beste Computer. (John Fitzgerald Kennedy)
EDV-Systeme verarbeiten, womit sie gefüttert werden. Kommt Mist rein, kommt Mist raus. (André Kostolany)
Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral. (John James Osborne)
Computer sind die neueste technische Errungenschaft zur wirksamen Verzögerung der Büroarbeit. (Cyril Northcote Parkinson)
Computer sind Genieprothesen. (Dieter Hildebrandt)
Das Unsympathische an Computern ist, daß sie nur ja oder nein sagen können, aber nicht vielleicht. (Brigitte Bardot)
Ein Computer kann über noch so viel Intelligenz verfügen, sie muss zwangläufig und immer gegenüber wirklich menschlichen Problemen absolut fremd sein. (Joseph Weizenbaum)
Es gibt menschliche Funktionen, die nicht durch Computer ersetzt werden sollten. (Joseph Weizenbaum)
Die Grenzen in der Anwendung von Computern lassen sich letztlich nur als Sätze angeben, in denen das Wort "sollten" vorkommt. (Joseph Weizenbaum)
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